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Standards für Verlegeunterlagen

Die Normen zur Qualitätsbeurteilung

Nach jahrelanger Vorbereitung in zahlreichen Arbeitsgruppen auf europäischer Ebene (CEN), aber auch innerhalb der Verbände EPLF und MMFA, gibt es seit 2013 offizielle Regelwerke, die Spezifikationen, Anforderungen und Prüfverfahren für Laminat, Vinyl- und Designbodenunterlagen
festlegen.

Vor Einführung solcher Regelwerke wurden Verlegeunterlagen nicht beschrieben oder genormt. Es gibt zwar in einigen Ländern gesetzliche Anforderungen (z.B. das Ü-Zeichen), diese regeln aber ausschließlich Brandverhalten und Emission und damit keine Leistungsparameter. SELIT war bei dieser Normungsarbeit mit beteiligt und konnte dazu beitragen, dass Verlegeunterlagen nun mit Anforderungen belegt sind, welche eine große Bedeutung für den gesamten Bodenaufbau haben. Wir geben Ihnen einen Überblick über die gültigen Regelwerke und erläutern, warum Verlegeunterlagen notwendig sind.

Warum sind Verlegeunterlagen notwendig?
Ein schwimmend verlegter Nutzboden kann nur funktionieren, wenn auch die Verlegeunterlage als Teil des gesamten Bodensystems funktioniert. Die Unterlage stellt die Verbindung des Bodens zum Untergrund dar und sollte folgende grundsätzliche Funktionen übernehmen:

1. Eine fachgerechte Verlegung sicherstellen
Dazu zählen der Ausgleich von Unebenheiten und die Herstellung einer ebenen Verlegefläche, die eine schwimmende Verlegung zulässt.

2. Den Boden dauerhaft schützen
Der Schutz des Bodens bei der täglichen Beanspruchung durch z.B. Begehen sowie vor fallenden Gegenständen ist damit genauso gemeint, wie ein Schutz vor aufsteigender Restbaufeuchte.

3. Die Eigenschaften des Bodens verbessern
Neben der Reduzierung des Tritt- und Gehschalls hat dieUnterlage auch Einfluss auf die Wärmedämmung und den Begehkomfort

Downloads

Infoflyer – Standards für Verlegeunterlagen
Größe: 2,7MB